Zusammenleben

Müssen alle gleich sein, um sich zu verstehen?

Was macht menschliche Gemeinschaften stark, Krisen und Stress zu meistern? Ein interdisziplinäres Team erforscht die Faktoren, die dahinter stehen.

Am Römisch-Germanischen Zentralmuseum, Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie (RGZM), erforschen Expertinnen und Experten aus der Archäologie gemeinsam mit Partnern aus Sozialpsychologie und Neurowissenschaften, wie das Zusammenleben in Gesellschaften funktioniert. Im Vordergrund steht die Frage, welche Faktoren eine menschliche Gemeinschaft dazu befähigen, Stresssituationen und Krisen zu bewältigen – während andere in ähnlichen Situationen zugrundegehen. Ziel ist es, zeit- und regionenübergreifende Muster für die Widerstandsfähigkeit von Individuen und Gesellschaften zu finden – als Grundlage für interdisziplinäre Resilienzforschung.